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Geschichte


1349 Die erste urkundliche Erwähnung in einer Mainzer Urkunde von 1349 lässt schließen, dass ursprünglich vier Glashütten hier im Spessart ihren Standort hatten.

1432 In einer weiteren Urkunde ist schon von einer "Wohnsiedlung" die Rede.

1477 Als ursprünglicher Ortsname steht in der Wiesthaler Pfarreinrichtungsurkunde als Ortsname "Breydenstein".

1513 Erst jetzt wird der Name Neuhütten erstmals als Ortsname verwendet.

1526 Nach der Besetzung Aschaffenburg durch die Schweden, hatten auch die Glasmacherdörfer im Spessart, zu denen auch Neuhütten zählte, arg zu leiden. So hörte Neuhütten im Jahre 1526 auf, ein "Glasmacherdorf" zu sein.

1631 wurde Neuhütten im 30-jährigen Krieg durch die Schweden weitgehend zerstört.

1648 Mit dem Wiederaufbau wurde nach 1648 wieder begonnen.

1796 Im Jahre 1796 konnte Neuhütten mit Stolz die Fertigstellung ihres ersten Kirchebaues feiern. Der Standort der ersten Kirche war am heutigen Kriegerehrenmal. Die Grundmauern sind noch vom Kirchenbau.

1800 Um 1800 mussten auch viele Männer unserer Gemeinde am Napoleonischen Krieg mit nach Russland marschieren; Sie kehrten nicht mehr in ihre Heimat zurück.

1803 Bis zum Jahre 1803 gehörte Neuhütten zum "Kurfürstentum Mainz".

1803 bis 1806 Teil des "Fürstentum Aschaffenburg"

1806 Von 1806 bis 1814 gehörte Neuhütten zum "Großherzogtum Frankfurt".

1814 Ab diesem Jahre wurde Neuhütten mit Unterfranken "Bayerisch".

1854 Im Jahre 1854, mit dem Bau der "Ludwig-West-Bahn", wurde auch Gemarkungsfläche von Neuhütten berührt. Mit der Bahnstrecke von Nürnberg nach Frankfurt ist die Erschließung an das Kontinentalnetz Europas geschlossen. Eisenbahn und Dampfschiff eröffneten den arbeits- und verdienstsuchenden Spessartern Arbeitsmöglichkeiten auch außerhalb des Heimatortes.

1884 In diesem Jahr wurde erstmals die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr und die Anschaffung einer Spritze erwähnt.

1900 Eisenbahnbau, Wasserleitung und Straßenbau in der Städteentwicklung, sowie der industrielle Aufschwung, schufen den Spessarter "Wanderarbeiter".. Ein besonderer Schlag der sogenannten "Wanderarbeiter" waren die "Schwellenbauer" und die "Bauarbeiterkolonnen".

Viele Bewohner lebten jedoch vom kargen Ertrag ihrer landwirtschaftlichen Flächen. Hatte der Vater einen Arbeitsplatz, so wurde die kleine Landwirtschaft von den Großeltern, der Ehefrau, den Kindern und größtenteils nach Feierabend mühsam bewirtschaftet.

Dies geschah noch bis in die 60-iger Jahre des 19. Jahrhunderts, mit Kuhgespann und ohne maschinellen Einsatz.

1914 Im 1. Weltkirieg 1914/18 verlor Neuhütten 21 Soldaten welche als gefallen und vermisst gemeldet wurden.

1920 In diesem Jahr wird durch Pfarrer Nötscher das Pfarrhaus errichtet.

1925 Anschaffung von zwei neuen Glocken für die Kirche.

1926 Am 26. Juli erfolgte die Grundsteinlegung der heutigen katholischen Kirche "St. Josef".

1927 Am 03. Juli 1927 wird die neue St. Josefskirche von Bischof Matthias Ehrenfried eingeweiht.

1930 Neubau des Schwesterhauses mit Kinderbewahranstalt neben der Kirche.

1932 Im Mai 1932 wurde durch die Firma Siemann und Co. Aus München eine gebrauchte Orgel in das Gotteshaus eingebaut.

1939 Im 2. Weltkrieg 1939/45 nahmen 173 Männer am Krieg teil; 46 Väter und Söhne sind gefallen; 22 sind vermisst gemeldet.

1942 Am 25.03.1942 wird dem Kath. Pfarramt mitgeteilt, dass im Auftrag der "Reichsstelle für Metall" alle Glocken aus der neuen Kirche abgenommen, abtransportiert und einer neuen Verwendung für Kriegswaffen Verwendung finden werden.

1945 Der Ostersonntag, 01. April 1945, wird als schwärzester Tag der Geschichte geschildert. Durch die Einquartierung eines deutschen Divisionsstabes erfolgte die Bombardierung durch amerikanische Einheiten. Dabei wurden drei Personen getötet, acht Personen wurden verletzt und 37 Familien verloren inmitten des Ortskern ihr Wohnhaus, Stallungen, Scheunen und Nebengebäude. Sie hatten zum Teil nichts mehr. Auch das Rathaus und die umgebaute alte Kirche in eines der modernsten Schulgebäude seiner Zeit, wurde bis auf einen kleinen Teil der Außenmauern, total zerstört sodass auch die gesamten Unterlagen, welche im Archiv des Rathauses lagerten, zerstört wurden.

1952 Erst in diesem Jahr konnte die Kirchengemeinde neue Glocken zum Gießen in Auftrag geben. Es wurden drei Glocken angeschafft:

"Christus-Glocke" - Es lebe Christus unser König -, Gewicht 583 kg
"Mutter Gottes" - Schutzpatronin der Franken -, Gewicht 353 kg
"St. Josef" - Freund der Lilien, schütz Heimat und Familien -, Gewicht 254 kg.

1966 Am 01. Mai 1966 tritt Franz Kunkel als Bürgermeister sein Amt an, welches er 30 Jahre inne hat.

1972 Im Jahre 1972, nach anfänglichen Schwierigkeiten und gegen die Entscheidung der Bürger, beschließt der Gemeinderat die Aufnahme in das Flurbereinigungsverfahren. Durch das Flurbereinigungsverfahren war es für die Gemeinde leicht und einfach, Baulandumlegungen und Vermessungen durchzuführen, Freizeitgelände, Landschaftssee zu gestalten, ja sogar im Rahmen der Dorfsanierung Ortsstraßen neu zu gestalten und auszubauen.

Der Flurbereinigung und der gelungenen Dorferneuerung haben wir einen großen Teil dessen zu danken, was wir heute in Neuhütten als lebenswerter Wohnort aber auch als Ort für Erholungssuchende vorfinden.

1977 Neuhütten feiert sein 500-jähriges Bestehen nach seiner ersten urkundlichen Erwähnung. Das Fest, dessen Schirmherr der Regierungspräsident Dr. Vogt war, wurde mit einem gelungenen historischen Festzug abgerundet. Mit Neuhütten feierten auch die umliegenden Gemeinden Wiesthal und Heigenbrücken ebenfalls ihr 500-jähriges Bestehen.

1978 In diesem Jahre gelingt Neuhütten, als einer der ersten Gemeinden, die Aufnahme in das Programm "Dorferneuerung".

1978 Neuhütten bildet zusammen mit den Nachbarorten Wiesthal und Partienstein eine Verwaltungsgemeinschaft mit Sitz in Partienstein. Durch die Gebietsreform wurde Neuhütten, dessen Bürgerinnen und Bürger sich für eine Verwaltungsgemeinschaft mit Heigenbrücken entschieden hatten, zur "Zwangsehe" mit Parthenstein vom Verwaltungsgericht verurteilt. Doch ist aus dieser "Zwangsehe" eine gut funktionierende Verwaltung mit harmonischer Zusammenarbeit aller drei Gemeinden geworden.

1980 Erstellung des Landschaftssee - heute "Grimmwiesensee" benannt, nach den ursprünglichen "Grimmwiesen".

1984 In diesem Jahr feiert die Freiwillige Feuerwehr ihr 100-jähriges Gründungsfest.

1994 Am 29. März wird die Renovierung der Kirche mit der Turmrenovierung an der Kath. Kirche mit dem Aufsetzen des Kreuzes und Einlöten einer Urkunde in der Turmkugel abgeschlossen.

1996 Mit dem 30. April 1996 legt Franz Kunkel nach 30 Jahren erster Bürgermeister sein Amt nieder; Edmund Wirzberger übernimmt mit dem 01. Mai 1996 die Amtsgeschäfte des ersten Bürgermeisters.

Am 24. Mai 1996 werden in einer würdigen Feierstunde im Pfarrheim Herrn Franz Kunkel die "Ehrenbürgerrechte" verliehen.

Die Dankurkunde lautet: "Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 22. April 1996 beschlossen Herrn Franz Kunkel - Bürgermeister der Gemeinde Neuhütten - als Dank und Anerkennung für seine Verdienste um unsere Gemeinde das Ehrenbürgerrecht zu verleihen und den Titel Altbürgermeister zu führen"

Bürgermeister Franz Kunkel hat in seiner Zeit als Gemeinderat von 1960 bis 1966 und in seiner 30-jährigen Amtszeit als 1. Bürgermeister von 1966 bis 1996 eine lebenswerte, moderne Wohngemeinde geschaffen. Mit großen Engagement und Fleiß hat er seine Fähigkeiten und Erfahrungen über das übliche Maß hinaus in den Dienst der Gemeinde Neuhütten gestellt und sich mit seiner ganzen Kraft eingesetzt. Franz Kunkel hat sich um die Gemeinde Neuhütten verdient gemacht.

1996 Am 31 August wird durch den Kunstreferenten der Diözese Würzburg Herrn Domkapitular Dr. Lensen die von Karl Wirzberger gestiftete "Dreifaltigkeitsglocke" mit einem Gewicht von 905 kg, Schalgton "e" geweiht. Die Glocke trägt folgende Aufschrift: "Sei gelobt und hochgepriesen, heiligste Dreifaltigkeit"; sie wurde von der Glockengießerei Rincker, Sinn/Hessen, hergestellt.

1999 Vom 14. bis 24. Mai feiert der Mitgliederstärkste Ortsverein, der TSV Neuhütten sein 50-jähriges Bestehen.

Bau der evangelischen Heilig-Geist-Kapelle durch den Ortsbürger Gerhard Annemüller aufgrund eines Gelöbnisses.

2000 Die letzte Maßnahme im Rahmen der "Dorferneuerung" findet seine Vollendung. Der Dorfplatz, die Lenne mit Kriegerehrenmal erhält ein neues Gesicht und wird umgestaltet.

2001 Das Naturschutzgebiet "Spessartwiesen", welches auch Neuhüttener Gemarkung berührt, wird der Öffentlichkeit präsentiert.

2005 Gemeinsam mit dem Nachbarort Krommenthal wird die Errichtung eines Kulturwanderweges geplant und mit Hilfe des Archäologischen Spessartprojekts in die Tat umgesetzt.
Die Grundschule wird geschlossen - alle Grundschüler müssen jetzt nach Wiesthal.



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