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Verpflichtende Masernschutzimpfung für die betreuten Kinder


Mit dem 01.03.2020 trat das Gesetz für den Schutz vor Masern und zur Stärkung der Impfprävention (sog. Masernschutzgesetz) in Kraft. Demnach sind u. a. Personen, die in Kinderhorten und Schulen beschäftigt sind, zur Masernimpfung verpflichtet. Hierbei wird auf das "tätig werden" in bestimmten Einrichtungen abgestellt, sodass auch das Reinigungspersonal betroffen ist. Wir als Arbeitgeber und Betreiber der Mittagsbetreuungseinrichtung nehmen diese Verpflichtung sehr ernst und setzen sie bei unserem Personal strikt um.

Allerdings besteht die genannte Verpflichtung nicht nur für das Personal, sondern eben auch für die betreuten Kinder. Dies geht gar soweit, als dass gegen die Leitungen der Mittagsbetreuungseinrichtungen ein Bußgeld von bis zu 2.500 € erhoben werden kann, wenn die Einrichtung nicht geimpfte Kinder zulässt. Auch die Eltern, die ihre in Gemeinschaftseinrichtungen betreuten Kinder nicht impfen lassen, werden künftig eine Ordnungswidrigkeit begehen und müssen mit einer Geldbuße rechnen.

Haben Sie daher bitte Verständnis, wenn ab sofort bei der Anmeldung Ihres Kindes zur Mittagsbetreuung gleichsam der "Impfstatus Masern" nachgewiesen werden muss, da andernfalls eine Aufnahme in die Betreuung nicht mehr möglich ist.

Ein ausreichender Impfschutz gegen Masern besteht, wenn ab Vollendung des ersten Lebensjahres mindestens eine Schutzimpfung und ab der Vollendung des zweiten Lebensjahres mindestens zwei Schutzimpfungen gegen Masern bei der betroffenen Person durchgeführt wurden. Ausreichender Impfschutz gegen Masern oder eine Immunität gegen Masern ist auch dann nachzuweisen, wenn zur Erlangung von Impfschutz gegen Masern ausschließlich Kombinationsimpfstoffe zur Verfügung stehen, die auch Impfstoffkomponenten gegen andere Krankheiten enthalten. Eine Ausnahme davon besteht bei Personen, die auf Grund einer medizinischen Kontraindikation nicht geimpft werden können.

Der Nachweis über den Masernimpfschutz muss gegenüber der Leitung der Einrichtung erbracht werden und kann gem. § 20 Abs. 9 Nr. 1 bis 3 IfSG n. F. durch Vorlage folgender Dokumente erbracht werden:
  • 1) einer Impfdokumentation (z. B. den Impfausweis) oder eines ärztlichen Zeugnisses darüber, dass ein Impfschutz gegen Masern besteht (z. B. in Form einer Anlage zum gelben Kinderuntersuchungsheft);

  • 2) eines ärztlichen Zeugnisses darüber, dass eine Immunität gegen Masern vorliegt (insbesondere bei bereits erlittener Krankheit) oder aufgrund einer medizinischen Kontraindikation keine Impfung erfolgen konnte oder

  • 3) der Bestätigung einer staatlichen Stelle oder der Leitung einer anderen vom Gesetz betroffenen Einrichtung darüber, dass ein Nachweis nach Nummer 1 oder 2 bereits vorgelegen hat.

  • Unter Umständen entstehende Kosten für die o. g. Nachweise sind selbst zu tragen. Die Kosten für die eigentliche Masernimpfung als Schutzimpfung sowie die Kosten für die Impfdokumentation werden grds. von den Krankenkassen getragen.

    Die Mittagsbetreuung Partenstein überprüft diesen Nachweis in Kooperation mit der Naturpark Spessart Grundschule Partenstein (siehe auch: Nachweis des Masernimpfschutz Punkt 3). Sie müssen hierbei nur eine Einverständniserklärung über die Weitergabe der Informationen hinsichtlich der Masernschutzimpfung Ihres Kindes ausfüllen und in der Schule abgeben. Das Formular erhalten Sie von der Naturpark Spessart Grundschule Partenstein. Die Schule kann dann - das Einverständnis vorausgesetzt - die Information zum Masernschutz an die Mittagsbetreuung weiterleiten, ohne das eine separate Abfrage notwendig ist.

    Vielen Dank für Ihr Verständnis.

    Ihr Mittagsbetreuungsteam




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