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Volkskundliches Museum Ahler Kråm


Volkskundliche Sammlung
Am Herrenhof 8
Altes Schulhaus, neben der evang. Kirche
97846 Partenstein

Tel.: 0 93 55 / 97 21-20
Fax: 0 93 55 / 97 21-22

Träger: Gemeinde Partenstein

Geöffnet ab Ostern 2015 jeden 1. und 3. Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr, sowie an Feiertagen und nach Vereinbarung,

Volkskundliche Sammlung Partenstein
Das Partensteiner Museum Ahler Kråm verdankte seine Gründung der Initiative des Privatsammlers und Arztes Dr. Eugen Nätscher. Heute befindet sich die Sammlung im ehemaligen Volksschulhaus von 1894. Auf drei Etagen werden die feudalen Zeiten, das ländliche Leben und die industriellen Anfänge einer Spessartgemeinde veranschaulicht.


Landwirtschaft und Landleben

Landwirtschaft
Trotz der kargen Bodenbeschaffenheit des Spessarts bildete die Landwirtschaft bis ins 20. Jahrhundert die Ernährungsgrundlage für die Bevölkerung. Zahlreiche Geräte zu Aussaat, Ernte und Transport zeugen von den Mühen der frühen Feldarbeit.

Landleben
Aufwendig gestaltete sich die Bevorratung und Konservierung der Lebensmittel in den Zeiten ohne Kühlschrank. Darstellung zur Butterherstellung, Hausschlachtung, Mostkelterei und dem Brotbacken führen den Besuchern die einzelnen Arbeitsschritte vor Augen.

Bis Ende des 19. Jahrhunderts wurde in Partenstein Leinen für den eigenen Bedarf auf Handwebstühlen gefertigt. Über die häusliche Textilherstellung informiert die Flachsverarbeitung vom Anbau bis zum fertigen Leinen. Einzelne Stücke dieser Art sind in den verschiedenen Räumen des Museums zu besichtigen.

Die Exponate der Ausstellung spiegeln den Alltag des bäuerlichen Lebens im Spessart wider: Armut, harte Arbeit, Frömmigkeit, Brauchtum, Familiensinn, Lebensfreude und Vereinskultur.


Wohnkultur

Interessante Einblicke in die ländliche Wohnkultur vermitteln die Räume im 1. Stock. Die Einrichtung vom angehenden 20. Jahrhundert zeigt einen ersten, wenn auch sehr bescheidenen Wohlstand.

Neben handwerklichen originellen Gegenständen finden sich die Erzeugnisse der industriellen Massenproduktion. Auf dem Herd in der Küche können heute noch Mahlzeiten zubereitet werden.


Industrie und Bergbau/Eisenbahn und Industrialisierung

Industrie
In der Abteilung Industrie wird die Pappenherstellung und Schufabrikation dargestellt.

Um die Produktionsabläufe zu verdeutlichen, sind die Originalstücke durch Maschinenmodelle ersetzt.

Die ausgestellten Werkzeuge für das holzverarbeitende Gewerbe unterstreichen die Bedeutung des Spessarts als Wirtschaftsfaktor.

Bergbau
Eine nicht zu unterschätzende Erwerbsquelle war die lokale Schwerspatförderung zwischen 1860 und 1948. Im Untergeschoß sind neben Informationen über den Abbau des Gesteins der rekonstruierte Stolleneingang und das Grubengerät zu sehen. Vom Museum führt ein "Europäischer Kulturpfad" ins einstige Bergwerksgebiet im Schnepfental.

Eisenbahn und Industrialisierung
Mit der Eröffnung der Bahnstation 1854 hielt die neue Zeit ihren "Einzug" in die bis dahin ärmliche Spessartgemeinde. Sie ermöglichte die Voraussetzung für die ersten Industrieansiedlungen, die den wirtschaftlichen und sozialen Aufstieg des Ortes bewirkten.


Literatur/Video

Literatur
Chronik: "750 Jahre Partenstein" Dr. Nätscher, Eugen: "Älläwäll håds gaschällt", Partensteiner Mundart und Volkskundliche Notizen.

Dr. Nätscher, Wolfgang: "Ohsichda" von Partenstein, Bildband mit historischen Ortsansichten.

Video
"dr Verlahf vom bäuerlichen Jåhr" Videodokumentation zum bäuerlichen Jahresablauf.



Verwaltungsgemeinschaft Partenstein
Hauptstraße 24 | 97846 Partenstein | Tel.: 0 93 55 / 97 21-0 | info@vg-partenstein.de
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