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Versicherung schon im Schulranzen


Schüler sind gesetzlich unfallversichert
München, im September 2008

Schulbeginn in Bayern: Für fast 1,8 Millionen Schüler beginnt wieder der Unterricht in den verschiedenen Schularten. Viele Eltern machen sich Sorgen darüber, was ihren Kindern passieren kann. Nicht ganz zu Unrecht, wie die Statistiken zeigen: Allein in Bayern erlitten 2007 über 170.000 Kinder Unfälle auf dem Schulweg oder in der Schule. Meist kleinere Blessuren zwar, aber auch schwere Unfälle auf dem Schulweg.

Was viele Eltern nicht wissen: Ihre Kinder sind auf den Schulwegen und in der Schule gesetzlich unfallversichert. Ob ihr Kind beim Sportunterricht hinfällt, auf dem Schulweg selbst vom Fahrrad stürzt oder bei einer Rangelei verletzt wird: Es tritt grundsätzlich die gesetzliche Unfallversicherung ein. Sie wird aus Steuermitteln finanziert und schützt u. a. Kinder in Kindertageseinrichtungen genauso wie Schüler und Studierende an Hochschulen - und zwar kostenfrei für die Eltern.

Versichert sind der Schulweg, die Teilnahme am Unterricht, die Pausen und Veranstaltungen der Schule, wie Ausflüge, Besichtigungen und Wandertage etc. , wenn sie unter der Aufsicht von Lehrern und Erziehern durchgeführt werden. Nicht versichert ist die Erledigung von Hausaufgaben, außer es gibt an der Schule eine organisierte Hausaufgabenbetreuung oder eine Mittagsbetreuung. Bei einer Teilnahme dort sind die Kinder wieder unfallversichert.

Die gesetzliche Unfallversicherung übernimmt alle Kosten für die medizinische Behandlung, wie Arzt und Krankenhaus, Medikamente und Kuren. Bei schweren Unfällen mit bleibenden Behinderungen werden auch Renten gewährt. Allerdings gibt es kein Schmerzensgeld.

Wichtig ist, dass Unfälle dem Unfallversicherungsträger schnell gemeldet werden. Das übernimmt normalerweise die Schule, die aber von den Eltern verständigt werden muss, wenn sich ein Schulwegunfall ereignet hat. Die Chipkarte der Krankenkasse muss dem Arzt bei diesen Fällen nicht vorgelegt werden, genauso wie die Gebühr von 10.- Euro nicht bezahlt werden muss.



Für Ihre Rückfragen zu dieser Presseinformation:

Ulrike Renner-Helfmann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: presse@bayerguvv.de
Telefon: 089 / 3 60 93-119





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