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Mitnahmenetzwerk "Fahrstuhl"


Das Mitnahmenetzwerk "der Fahrstuhl" gibt es seit dem 15. März 2019 auch in Partenstein. Aus diesem Grund möchten wir die Gelegenheit nutzen und Sie umfassend darüber informieren, was es mit dem Fahrstuhl auf sich hat.

In Partenstein wurden insgesamt zwei Fahrstühle aufgestellt:
1) Richtung Lohr/Wiesthal an der Bushaltestelle in der Hauptstraße auf Höhe Rathaus.
2) Richtung Frammersbach neben der Bushaltestelle/Christuskirche ebenfalls an der Hauptstraße.



Standorte der Fahrstühle in PartensteinGleichzeitig wurden auch im Nachbarort Frammersbach und im Flörsbachtal Fahrstühle installiert. Bereits vorhanden waren diese schon in Burgsinn, Rieneck, Gemünden, Mittelsinn, Obersinn, Fellen, Aura und Ruppertshütten. Der Fahrstuhl ist ursprünglich ein Projekt der Sinngrundallianz und wird - aufgrund der guten Resonanzen - inzwischen auf weitere Kommunen ausgeweitet. Die aktuellen Standorte können auf der Homepage "der Fahrstuhl" unter folgendem Link eingesehen werden: https://www.derfahrstuhl.de/#standorte.

Damit Sie einen ersten Überblick über den Fahrstuhl erhalten, haben wir die wichtigsten Informationen hier für Sie noch einmal zusammengefasst:

Fahrstuhl - Was ist das?

Als Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr bietet der Fahrstuhl eine spontane und unkomplizierte Möglichkeit, die Mobilität im ländlichen Raum zu verbessern.
Beim Fahrstuhl handelt es sich um ein Netzwerk aus blauen Mitnahmestühlen, die an
Schlüsselpunkten in der Region platziert sind. Das Setzen auf einen Fahrstuhl signalisiert dabei eine stille und unverbindliche Anfrage an den Vorbeifahrenden.

Zusätzlich können über den Messengerdienst Telegram im Vorfeld Fahrten zwischen Fahrer/in und Mitfahrer/in vereinbart werden. Treten Sie hierzu einfach der auf der Website verlinkten Telegram - Gruppe bei. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf https://www.derfahrstuhl.de/

Beim Fahrstuhl mitmachen...

  • als Mitfahrer/in:
    Sie wollen mitgenommen werden? Dann erkundigen Sie sich über die Platzierung der Fahrstühle in Ihrer Gemeinde. Eine aktuelle Übersichtskarte finden Sie auf der Website.
    Nun ist es ganz einfach. Setzen Sie sich auf den Stuhl und warten Sie ab. Allen Autofahrern signalisieren Sie so, dass Sie in diese Richtung mitgenommen werden möchten. Sobald jemand anhält, teilen Sie dem/der Fahrer/in Ihr Fahrziel mit. Sollten Sie das gleiche Ziel haben, steigen Sie einfach ein und fahren Sie mit. Vielleicht entwickelt sich ja auch ein nettes Gespräch und eine neue Bekanntschaft aus der Fahrt?

  • als Fahrer/in:
    Fahren Sie mit dem Auto und haben noch freie Plätze? Halten Sie doch Ausschau nach den blauen Stühlen. Sollte dort jemand sitzen, halten Sie kurz an und erkundigen Sie sich nach dessen Fahrziel. Falls die Person in die gleiche Richtung möchte, nehmen Sie sie doch einfach mit. Die Entscheidung, bei wem Sie einsteigen bzw. wen Sie mitnehmen, treffen Sie immer selbst.

    Der Fahrstuhl funktioniert als Netzwerk:

    Es kann also nur funktionieren, wenn möglichst viele den Fahrstuhl kennen und sich daran beteiligen. Kennen Sie vielleicht jemanden, der regelmäßig alleine fährt? Dann schlagen Sie doch einfach mal vor, jemanden mitzunehmen.




    Warum Fahrstuhl?

    Weil ...

  • die Mobilität von Senioren, jungen Menschen und Mitbürgern ohne Führerschein verbessert wird

  • es Menschen aus der Region hilft, ohne eigenes Auto mobil zu bleiben

  • es eine gute Möglichkeit ist, neue Kontakte zu knüpfen

  • neue Netzwerke geschaffen werden

  • der interkommunale Austausch verbessert wird

  • der CO2- Ausstoß durch eine bessere Ausnutzung der Fahrplätze reduziert wird

  • man durch weniger Einzelfahrten die Verkehrsbelastung reduziert

  • man nicht mehr alleine fahren muss

  • man Pionierarbeit leistet und eine Vorbildfunktion übernimmt

  • man Versorgungslücken im öffentlichen Nahverkehr unkompliziert überbrückt


  • Die wichtigsten Fragen.

    Wer haftet im Falle eines Unfalls?
    Der Fahrstuhl birgt keine zusätzlichen Haftungsrisiken, d.h. die Abwicklung erfolgt im Rahmen der bestehenden (Haftpflicht-) Versicherungen.

    Was muss ich bei der Benutzung beachten?
    Der Fahrstuhl dient zur Kontaktaufnahme für Fahrer/in und Mitfahrer/in, um ggf. eine nicht gewerbliche Fahrgemeinschaft zu bilden. Der Fahrstuhl bietet keine Transportdienstleistung. Jegliche Kontaktaufnahmen und Vereinbarungen geschehen in eigener Verantwortung und auf eigenes Risiko. Die Straßenverkehrsordnung ist im Rahmen der Kontaktaufnahme von allen Beteiligten einzuhalten.

    Wie alt muss ich sein, um den Fahrstuhl zu nutzen?
    Eine Mitfahrt vor Vollendung des 16. Lebensjahres wird nicht empfohlen.

    Ich fühle mich unwohl dabei, bei Fremden ins Auto einzusteigen
    - welche Sicherheiten habe ich beim Fahrstuhl?
    Grundsätzlich gilt: Sie müssen nirgends einsteigen, wenn Sie nicht möchten. Im ländlichen Raum sind viele Fahrer/innen und Mitfahrer/innen sowieso bekannt. Um sich zusätzlich abzusichern, können Sie z.B. eine/n Bekannte/n mittels einer Kurznachricht über Ihre Fahrt informieren.

    Mehr Infos zum Fahrstuhl finden Sie unter https://www.derfahrstuhl.de/

    Bei Fragen zum Projekt können Sie sich auch jederzeit an das Allianzmanagement der Sinngrundallianz, Büro Toponeo wenden, Telefon 09356/ 983 99 82, Email: sinngrundallianz@toponeo.de



    Verwaltungsgemeinschaft Partenstein
    Hauptstraße 24 | 97846 Partenstein | Tel.: 0 93 55 / 97 21-0 | info@vg-partenstein.de
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